Stryoporschneider von gochange im Test

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gochange styroporschneider im Test
Der gochange Styroporschneider im Test

In diesem Beitrag teste ich den gochange 15W 100-240V Foam Cutter (SKU468767). Ich habe das Gerät angeschafft, um damit ein paar kleine Beton-Gießformen aus Styrodur herzustellen und werde Euch in diesem Post erzählen und zeigen, wie meine Erfahrungen mit diesem Styroporschneider sind.

Der gochange Styroporschneider: günstig, aber auch billig?

Den gochange Styroposchneider gibt es zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels für Euro 18,99 bei Amazon zu kaufen. Ich habe diesen Styro-Schneider selbst gekauft – er wurde mir nicht, wie es häufig der Fall ist, für einen Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt.

Der erste Eindruck des gochange Styroporschneider ist relativ gemischt. Die Verarbeitung ist gut, und das Gerät liegt solide und fest in der Hand.

Die Handhabung

Die Handhabung des gochange Styro-Cutters ist sehr einfach. Das Gerät wird in die Steckdose gesteckt und am Schalter eingeschaltet. Hier entdecken wir auch gleich das erste Problem: Das Kabel ist wirklich sehr kurz. Man muss also in den allermeisten Fällen ein Verlängerungskabel zur Hand haben, wenn man die Steckdose nicht direkt auf der Arbeitsoberfläche zur Verfügung hat.

Der Cutter heizt sich innerhalb von etwa 8 – 10 Sekunden soweit auf, dass ein Schneiden damit möglich ist.

Doch gerade hier zeigen sich nun weitere Probleme.

Erstes Problem: Die Geschwindigkeit. Man kann nur sehr langsam schneiden, da der Metallstab zwar heiß genug ist, aber sehr schnell verklebt und somit nicht mehr genügend Hitze abgeben kann, um das Material zu schneiden. Man muss, um schneller zu schneiden, den Stab wie ein Messer auf und ab durch das Material gleiten lassen.

Zweites Problem: Die Dicke des Stabes. Der Stab des Schneiders ist in etwa 1.5mm dick. Somit macht er nicht nur einen Schnitt von 1.5mm Stärke, sondern nimmt ja auch durch das Schmelzen des Materials noch mehr weg. So hat man in etwa eine Schnittstärke von 2mm, was doch recht viel ist – vor allem, wenn man filigrane Formen ausschneiden möchte.

Drittes Problem: Das Schneidegerät zieht Fäden. Okay, das ist kein riesiges Problem, aber doch irgendwie störend. Bei jedem Schnitt zieht der Cutter Fäden – und gar nicht mal so wenig. Klar ist dies dem Umstand geschuldet, dass der Cutter so einen großen Durchmesser hat – trotzdem stört es mich persönlich.

Viertes Problem: Die Rauchentwicklung. Beim Schmelzen des Materials durch den Heizstab entwickelt der gochange Styroporschneider sehr viel Rauch. Man sollte also dieses Gerät nur draußen verwenden. Selbst in einem sehr gut gelüfteten Raum ist dieser Schneider definitiv nicht zu nutzen.

Die Vorteile des gochange Styro-Cutters

Natürlich hat der gochange Styroporschneider auch seine Vorteile.

Sein größter  Vorteil ist natürlich, dass er kein Heißdrahtschneider im herkömmlichen Sinne ist. Mit den herkömmlichen Heißdrahtschneidern ist man meist sehr eingeschränkt, was die Größe des Werkstücks angeht. Bei diesem Cutter kann man einfach mitten in der Platte anfangen zu schneiden – das ist absolut cool.

Außerdem kann man mit diesem Cutter auch 3D-Relief-Bilder in die Styroplatte schneiden – auch das ist mit einem herkömmlichen Draht-Schneidegerät so nicht möglich.

Bildergalerie gochange Styropor-Schneidegerät

 

Mein Fazit

Der gochange Styroporschneider ist nur beding zu empfehlen. Gerade die starke Rauchentwicklung macht es für mich zu einem „nur draußen“- Gerät – und das ist nicht schön. Wen das nicht stört, kann es ja ruhig probieren – denn so teuer ist das Gerät ja nicht.

 

 

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